ab JANUAR 2016

metropol Theater

Eifelstraße 33 | 50677 Köln

0221 - 32 17 92

26. u. 27.3. | 14. - 16.4. | 19. - 21.5. 

cool, cooler, cooltig!

 

Zum 400. Todestag von William Shakespeare.

 

John von Düffel

Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion

 

mit

Patrick Bartsch & Frank Baumstark

Regie: Stefan Krause

Regieassistenz: Leonie Houber

 

***

 

Als sich Quentin Tarantino sein kurios-komisches Mörder-Duo für „Pulp Fiction“ ausdachte, könnte es „Richard III.“ gewesen sein, der ihn auf die entscheidende Idee brachte. Vor beinahe vierhundert Jahren skizzierte Shakespeare in seinem Königsdrama zwei Killer, die im Grunde Clowns sind. Sie werden von Richard III. zum Brudermord in den Tower geschickt, um den Herzog von Clarence zu erledigen. Eigentlich eine Routinesache, als sie jedoch das Opfer erreichen, liegt Clarence in tiefem Schlummer. Wie bringt man einen Tiefschläfer um? Weckt man ihn vorher auf? Darf man ihn in seinem letzten Schlaf stören? Es entspinnt sich ein bös-banaler Dialog, eine Rüpel- und Tölpelszene, ein Riesenkalauer mit tödlichem Ausgang.

 

Die Shakespeare Variante

 

Wie im Kultfilm gibt es auch in dieser Inszenierung eine Variante. Das Original als Bonus. Die original Szene aus Shakespeares „König Richard der Dritte“.

 

Dafür wird es in jeder Vorstellung einen anderen Gastschauspieler geben. 

Jeden Abend neu, jeden Abend eine Premiere. Spannend und unvorhersehbar.

 

den „Clarence“ spielt:

 

am 26.3. Patrick Dollmann

am 27.3. Patrick Dollmann

am 14.4. Jörg Kernbach

am 15.4. Raoul Migliosi

am 16.4. Richard Hucke

am 19.5. Marek Zedek

am 20.5. Claus Thull-Emden

am 21.5. Jürgen Clemens

 

 

ab MÄRZ 2016

ORANGERIE

Volksgartenstraße 25 | 50677 Köln

0221 - 95 22 708

3. - 6.3. | 17. - 20.3. | 7. - 10.4.

STAAT ● MACHT ● KIRCHE

 

Friedrich Schiller

MARIA STUART

 

in der Fassung

"Maria Stuart & Elisabeth"

von Philipp Sonntag

 

mit

Ann-Cathrin Schaible, Mirka Ritter u. Frank Baumstark

Regie: Stefan Krause

Regieassistenz: Leonie Houber

Kostümbild: Katja Nysten

 

***

 

Maria Stuart, Königin von Schottland, ist zum Tode verurteilt. Ihre Schwester Elisabeth, Königin von England, zögert aus Angst vor dem Volkszorn, sie hinrichten zu lassen. Ein Doppelspiel betreibt der Geliebte der Königin, Graf Leicester, als er ihr verspricht, die Rivalin zu töten. In Wahrheit gehört sein Herz nämlich Maria. Bei einer von ihm eingefädelten Begegnung der beiden Schwestern erliegt die Königin der Schönheit und den Verführungskünsten der Stuart, was sie im Nachhinein noch mehr gegen die Gefangene aufbringt. Als sie auch noch beobachtet, wie Leicester, der ihr Liebe vorgegaukelt hat, erfolgreich um die Gunst der verhassten Schwester wirbt, ist seine Verhaftung ebenso beschlossene Sache wie Marias Tod. Um seine Treue auf die Probe zu stellen, verlangt Elisabeth von Leicester, dass er Marias Hinrichtung selbst vollstreckt. Tatsächlich führt der Graf Maria auf den Richtblock, um seine Haut zu retten. Maria stirbt zuletzt aber von Elisabeths Hand, weil sie die Liebe der Schwester nicht erwidern will

 

Exemplarisch zeigt Schiller in seinem Königinnendrama, wie zwei Frauen darum kämpfen, ihre Gefühle mit ihrer politischen Position in Einklang zu bringen.

Es begegnen sich zwei Herrscherinnen mit grundverschiedenen Charakterzügen, die selbst zu Gefangenen des Staatsapparats werden und an der Einsamkeit der Macht leiden.

 

 

 

 

SOMMER 2016

ORANGERIE

Volksgartenstraße 25 | 50677 Köln

0221 - 95 22 708

13. - 17.7.

Geld oder Liebe?

 

nach Molière

DIE GEIZIGE

 

in der Fassung von

Hanno Dinger

 

mit

Gabriele Schulze, Ursula Wüsthof, Elena Boecken,

Marie-Theres Jestedt,

Frank Baumstark, Raoul Migliosi, Daniel Müller, Jörg Kernbach

Regie: Stefan Krause

Regieassistenz: Leonie Houber

 

***

 

In dem 1668 uraufgeführten Stück „Der Geizige“ von Jean-Baptiste Molière scheinen die Rollen
klar verteilt: diejenigen, die auf dem Geld sitzen (im Falle des Geizigen sogar wörtlich), bestimmen den Lauf der Welt. Sie bekommen, was immer sie wollen, die anderen müssen sich fügen. Allerdings bereitet der Reichtum auch Sorgen, er muss gegen Gauner, Betrüger, Kuppler und nicht zuletzt die eigenen Erben verteidigt werden, und zwar mit allen Mitteln. Dagegen steht das Ideal der romantischen Liebe, die nach dem Recht verlangt, unabhängig von Stand und Besitz seinen Partner wählen zu dürfen, ebenfalls mit allen Mitteln. Dies führt zu einer Reihe hochdramatischer Konflikte, deren Situationskomik heute noch Vorbild für unzählige Komödien ist. Werden die Liebenden sich finden? Oder ist die Liebe zur Barschaft die einzig wahre? Wie würden Sie sich entscheiden, im Falle eines solcherart „unmoralischen“ Angebots?

 

SOMMER/HERBST 2016

Golfclub Schloss Georghausen

51789 Lindlar-Hommerich

info@gcsg.de

11. - 14. & 18. - 21.8.

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ORANGERIE

Volksgartenstraße 25 | 50677 Köln

0221 - 95 22 708

21. - 25.9.

Dagegen bin ich machtlos...

 

nach Choderlos de Laclos

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN

 

in der Fassung von

Hanno Dinger

 

mit

Jana Julie Kilka, Katrin Wolter, Celina Engelbrecht,

Leonie Houber, Ursula Wüsthof,

Richard Hucke, Raoul Migliosi

Regie: Stefan Krause

 

***

 

Die Geschichte um Liebe, Verrat, Kränkung und Rache in den oberen Rängen der Gesellschaft in und um Paris spielt am Vorabend der Französischen Revolution. Als Reigen eines sich immer wiederholenden Spiels der Geschlechter ist das Buch Choderlos de Laclos' in die Weltliteratur eingegangen; im 20. Jahrhundert wurde es fürs Sprechtheater adaptiert und mehrmals verfilmt.

 

"Einige der handelnden Personen sind in der Tat so sittenlos und verderbt, dass sie unmöglich in unserm Jahrhundert gelebt haben können, in diesem unsern Jahrhundert der Philosophie und Aufklärung, die alle Männer, wie man weiß, so ehrenhaft und alle Frauen so bescheiden und sittsam gemacht haben.“

 

 

neuesschauspielkoeln... ist ein Name unter dem, in wechselnder Besetzung und Aufgabenverteilung, in unregelmäßigen Abständen Projekte verwirklicht werden.

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© Stefan Krause