Abgespielt 

Fressen Lieben Kotzen
Eine Uraufführung von neuesschauspielkoeln schildert den Tagesablauf einer jungen Frau mit Essstörung. In ihrem Monolog „Fressen, Lieben, Kotzen" beschreibt die Autorin Cornelia Gellrich eindrucksvoll Magersucht und Bulimie. Unter der Regie von Stefan Krause erlebt die Schauspielerin Dijana Grilc einen Tagesablauf mit allen Höhen und Tiefen der Krankheit. Das Nicht-Aufstehen-Wollen, das Sich-Hassen, weil da irgendwo an dem verdammten Körper noch ein verfluchtes Gramm Fett sein könnte, weil auf der Waage keine vier vorne steht. Ohne jede Sentimentalität wird das absurde Empfinden und Leiden beschrieben. Sich zu dick zu finden, obwohl man dünn ist. Und sich dann selbst zu foltern durch Hungern, durch terroristische Selbstüberwachung.
Das Thema Essstörung ist nicht nur eine höchst persönliche Angelegenheit der Erkrankten, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Neuesschauspielkoeln suchte Partner für Aufführungen im gesamten Bundesgebiet. In diesem Rahmen wurden auch von Fachpersonal begleitete Diskussionen angeboten. Neuesschauspielkoeln arbeitete dafür intensiv mit Selbsthilfegruppen und therapeutischen Einrichtungen zusammen. Auch Schulen als Aufführungsorte wurden einbezogen.








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Fatidik bumst Opera
Sechzehn Mal endet eine Szene zwischen Opera, dem großen Star der Folies-Bergèrs, und Fatidik, dem kleinen Büroangestellten, mit dem lakonischen Hinweis des Autors: Fatidik bumst Opera.
Dieses umwerfend komische Ritual trauert um die Vergänglichkeit unserer Liebesleidenschaften und weist zugleich unerbittlich auf das verlogene Pathos unserer opernhaften Liebesbeteuerungen.
Was bleibt, ist banal und trostlos zugleich: die Liebe.












                 Abgespielt

Hamlet for You

bringt in ca. 80 Minuten den ganzen ‘Hamlet’ auf die Bühne.
Dabei versteht es der Autor Sebastian Seidel, neben Komik auch noch Wissenswertes zu Shakespeare und zur Theatergeschichte zu erzählen. Eine kurzweilige Shakespeare-Adaption in denkbar kleinster Besetzung. In der Inszenierung von Stefan Krause spielten Aurélie Thépaut und Hanno Dinger. Ein unterhaltsamer Theaterabend mit Tiefgang.








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Nicollage
Nico, geborene Christa Päffgen, große Tochter Kölns. Kühl-schöne Sängerin der Velvet Underground und, mit eigenen Aufnahmen, als "The Garbo of Punk", eines der teuersten Models seiner Zeit,  Selbstzerstörerin. Warhols Mondgöttin, die die 60er stilbildete - und war. Mit ihrer  großen Liebe Jim Morrison und Alain Delon, der die Vaterschaft des gemeinsamen Sohnes nicht anerkannte. Von der Öffentlichkeit vergessen,  als Junkie durch die dekadenten 80er touren. Ein Leben, das 1988 beim Dope-Holen auf Ibiza endet. Ihr Mysterium nicht. Neuesschauspielkoeln brachte dieses Stück anläßlich Nicos 70. Geburts- und ihres 20. Todestages heraus. Im Laufe einer Stunde zieht Nico das Resümee ihres Lebens, wie sie sich von einem der teuersten und schönsten Models ihrer Zeit zu einer Kunstfigur Andy Warhols entwickelte, um dann von der Öffentlichkeit vergessen zu werden und zu zerbrechen.